Debians MPD zu einem eSound-Server streamen lassen
Da der Olé mir eine VIP 1710 mitbrachte beim Easterhegg 2011, brauchte ich eine Verwendung für das Dings. Mein altes Laptop, welches in letzter Zeit eh nur vor sich hin einstaubte, braucht weniger Strom bei mehr Leistung als mein alter Serverrechner, welches ich dann kurz am frühen Morgen mit einer minimalen Debianinstallation versah. Seitdem brummt das hier mit einer 1/4 großen USB-Platte als CIFS-Dateiserver und seit neustem auch als MPD-Serverle.
Das Besondere an meiner MPD-Konfiguration ist jedoch, dass sie den Ausgabestream übers Netzwerk auf die VIP 1710 streamt. Leider war dies mit einigen Hürden verbunden, obwohl die Konfiguration für die eSound-Ausgabe eigentlich kotzeinfach sind.
Wichtig ist, dass man das Paket esound-clients aus dem Debian-Repositorium installiert, hier bin ich fehlgeschlagen, wobei die Logs auch nur ein schnödes "can't open sound device" oder so ähnlich hergaben. Dann öffnet man die Konfiguration vom MPD, welche üblicherweise in /etc/mpd.conf liegt, und fügt nach dem Input-Teil folgendes ein:
audio_output {
type "ao"
driver "esd"
options "host=[IP]:16001"
name "foobar"
}
Wobei der Platzhalter [IP] natürlich mit der IP des eSound Servers ausgetauscht werden muss. Nun noch den MPD neustarten und die Musik läuft.
Sollte es jetzt noch immer nicht klappen, hat man eventuell ein -noterminate beim Starten des eSound-Daemons auf der VIP 1710 vergessen. Insgesamt sollte man diesen so starten:
$ esd -public -tcp -noterminate
Links:
Artikel im Mikrocontrolle-Wiki zur VIP 1710 Weitere Aleitungen und vorkompillierte Pakete (eSound usw.) VIP 1710 kaufen
June 06, 2011